Projektleitung: FEM POWER Vision
Michaela Frohberg
Projektkoordination: FEM POWER Vision
Koordination Pilotprojekt: Mutterschaft & Wissenschaft
Dr. Sarah Czerney
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Charlotte Faber
Am 07.10.2026 nahmen 9 Projektmitarbeiter*innen des FEM POWER Vision Netzwerks an der inhaltlichen Begleitung von Sabine Blackmore (Blackmore Coaching) zum Thema “Umgang mit Überlastung, Zeit- und Projektmanagement” teil.
In Einzel- und Gruppenarbeiten wurden praktische Strategien reflektiert und gemeinsam entwickelt, um Herausforderungen im Projektalltag gut zu bewältigen.
Herzlichen Dank an die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und Blackmore Coaching!




Online | 14:00 - 15:30 Uhr
In Zeiten, in denen Gleichstellungsarbeit und feministische Errungenschaften in Sachsen-Anhalt zunehmend infrage gestellt werden, möchte die Vortragsreihe Mutterschaft als gesellschaftspolitischen und demokratischen Erfahrungsraum sichtbar machen. Mutterschaftsdiskurse prägen Vorstellungen von Familie, Geschlecht, Arbeit und Fürsorge – und damit auch die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens.
Wir verstehen Mutterschaft als einen Ort von Verantwortung, Beziehungsethik und Solidarität, zugleich aber auch als Schauplatz politischer Auseinandersetzung: Wer gilt als „gute Mutter“? Wer darf Mutter sein? Und wessen Fürsorge findet gesellschaftliche Anerkennung?
Die Reihe lädt Wissenschaftlerinnen, Aktivistinnen und Kulturschaffende dazu ein, neue Narrative von Mutterschaft zu entwickeln – jenseits konservativer oder antifeministischer Engführungen – und Räume feministischer Demokratiebildung zu öffnen.
12.10.2026 | Online | 14:00 - 15:30 Uhr
Mothering – Subversive Fürsorge als radikale Praxis ist eine Einladung und zugleich eine Forderung: Mothering als politische Praxis ins Zentrum gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zu rücken. Denn Formen der Fürsorge, des Teilens und des Sich-Kümmerns sind keine Nebenschauplätze, sondern subversive, radikale Praktiken, auf die Gesellschaft nicht verzichten kann und darf. Der Vortrag basiert auf dem Band „Mothering – Subversive Fürsorge als radikale Praxis“, in dem Purnima Vater und Carolina Tamayo Rojas Stimmen versammeln, die Mothering in seiner Pluralität sichtbar machen – als gelebte, widerständige und zutiefst politische Praxis. Zwischen Gedichten, theoretischen Reflexionen, Gesprächen und Bildern entfaltet sich ein vielstimmiges Gewebe aus Erfahrungen von Mothering und Nicht-Mothering, von Care, Verantwortung und Widerstand. Der Vortrag lenkt den Blick auf die oft unsichtbaren Realitäten von Fürsorge und fragt nach den Möglichkeiten, Mothering jenseits hegemonialer, vergeschlechtlichter und kolonial geprägter Normen zu denken. Mothering erscheint hier als Form der Wissensweitergabe und als gegen-epistemische Praxis, die in Beziehungen, Gesten, Routinen und Geschichten weiterlebt. In diesen Verflechtungen liegt das Potential von Transformation: die Imagination anderer Zukünfte, in denen Fürsorge, Beziehung und Bildung zu Orten der Veränderung werden.
Infos und Anmeldung bitte an: czerney@kgc-sachsen-anhalt.de
Wir freuen uns auf Sie!
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Eine Kooperationsveranstaltung des Projekts FEM POWER Vision mit dem Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft und dem icp Berlin.

Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.
Wie können Wissenschaftlerinnen ihre digitale Sichtbarkeit gezielt erhöhen und ihre Forschung und Lehre auch online sichtbar machen? In dieser digitalen Lunch Lecture gibt Dr.in Tina Helwig, ehemalige Wissenschaftlerin der Universität Halle und heute selbstständige Trainerin, praxisnahe Impulse und zeigt Möglichkeiten auf, digitale Räume für die eigene wissenschaftliche Arbeit und Vernetzung zu nutzen.
Alle weiteren Infos finden Sie hier.
Online | 13:30 - 15:00 Uhr
Dr. Babette Kirchner, Soziologin an der Ostfalia, berichtet offen von ihren Erfahrungen mit wissenschaftlicher Prekarität, langen, unsicheren Übergangsphasen und den Herausforderungen, Forschung und Mutterschaft miteinander zu vereinbaren.
https://ovgu.zoom-x.de/j/69961189622
Meeting-ID: 699 6118 9622
Kenncode: 215132
Kontakt: czerney@kgc-sachsen-anhalt.de
Wir freuen uns auf Sie!
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.

Kaum ein gesellschaftliches Feld ist so stark normiert und zugleich politisch aufgeladen wie Mutterschaft. Zwischen Tradwife-Ästhetik und neoliberalen Imperativen der Selbstoptimierung ist sie längst zum ideologischen Aushandlungsraum geworden. Während rechte und neokonservative Bewegungen Mutterschaft gezielt instrumentalisieren und naturalisieren, verschieben individualisierende Vereinbarkeitsnarrative strukturelle Verantwortung ins Private.
Das interdisziplinäre Online-Kolloquium „Mutterschaften erforschen“ setzt hier an: Gemeinsam mit dem Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft sowie dem icp-institute for critique and practice entwickeln wir eine strukturanalytische, queer-feministische und intersektionale Perspektive auf Mutterschaft als politische Praxis.
Im Fokus steht die Frage, wie Mutterschaft jenseits von Moralisierungen und neoliberalen Verkürzungen neu gedacht werden kann—als eine Praxis, die gesellschaftliche Machtverhältnisse nicht nur reproduziert, sondern auch irritiert und transformiert.
Das Kolloquium bringt Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um bestehende theoretische und empirische Ansätze zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Es versteht sich als offenes, solidarisches Austauschformat (friendly/open colloquium).
Eingeladen sind Early-Career-Forschende, etablierte Wissenschaftler*innen sowie Interessierte.
Anmeldung unter: kolloquium@mutterschaft-wissenschaft.de
08.10.26, 12:00-15:30 Historische Mutterbilder
19.11.26, 12:00-15:30 Mutterschaft und Philosophie
Carmen Irene Gonzáles Menéndez: "Umkämpfte Proximitäten"
10.12.26, 12:00-15:30 Kunst, Medien und Aktivismus
21.01.26, 12:00-15:30 Mutterschaft in Selbsterforschung
Das Kolloquium wird im Sommersemester 2027 fortgesetzt.
Eine Kooperationsveranstaltung des Projekts FEM POWER Vision mit dem Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft und dem icp Berlin.


Projektleitung: FEM POWER Vision
Michaela Frohberg
Projektkoordination: FEM POWER Vision
Koordination Pilotprojekt: Mutterschaft & Wissenschaft
Dr. Sarah Czerney
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Charlotte Faber
Hier erfahrt ihr mehr über das FEM POWER Netzwerk!
Letzte Änderung: 14.10.2026 -
Ansprechpartner: Webmaster