Wie machst du das denn? Mütter in der Wissenschaft erzählen von ihrem Weg
Online | 14:00 - 15:30 Uhr
Dr.in Babette Kirchner: Das eine Projekt endet, kein neues ist in Sicht? Wie gelingt der Verbleib in der Wissenschaft?
Befristete Verträge, unsichere Anschlussfinanzierungen und fehlende Planungssicherheit prägen den Berufsalltag vieler Wissenschaftler*innen – besonders herausfordernd wird dies in Verbindung mit familiärer Sorgeverantwortung. Dr.in Babette Kirchner, Soziologin an der Ostfalia, spricht über ihre persönlichen Erfahrungen mit wissenschaftlicher Prekarität, unsicheren Übergangsphasen und der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Mutterschaft. Im Mittelpunkt stehen Strategien im Umgang mit beruflicher Unsicherheit sowie die Frage, welche strukturellen Bedingungen es braucht, damit Wissenschaft auch für Menschen mit Sorgeverantwortung langfristig eine realistische Perspektive bleibt. Die Veranstaltung bietet Raum für offenen Austausch und Fragen in einem wertschätzenden und vertraulichen Rahmen.
https://ovgu.zoom-x.de/j/69961189622
Meeting-ID: 699 6118 9622
Kenncode: 215132
Kontakt: czerney@kgc-sachsen-anhalt.de
Wir freuen uns auf Sie!
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.

