Archiv Veranstaltungen
Wie machst du das denn? Role models edition. Mütter in der Wissenschaft erzählen von ihrem Weg
Online | 13 - 14 Uhr
Wie machst du das denn? Offene Gespräche über Care, Karriere und Chaos. Online-Vernetzungstreffen für Mütter in der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt
Zwischen Mutterideal und eigenen wissenschaftlichen Zielen mit Julia Arnold M.A. (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Wie schaffen andere Mütter den Balanceakt zwischen Wissenschaft und Familie? Was läuft gut, was
hilft ihnen – und was läuft auch mal gar nicht?
Julia Arnold ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Ingenieurpädagogik und Didaktik
der technischen Bildung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und arbeitet im Projekt INNOVATORIN zur Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder in sozialen Innovationsfeldern. Als Mutter zehnjähriger Zwillinge bewegt sie sich täglich im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Mutteridealen und
ihren eigenen wissenschaftlichen Zielen und Karriereambitionen. In unserem Vernetzungstreffen
spricht sie offen über Herausforderungen, Entscheidungen und Strategien zwischen Care-Arbeit, Forschung und beruflichem Vorankommen. Dabei verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Einblicken
aus ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Laufbahn
Alle Interessierten sind herzlich willkommen – unabhängig von Geschlecht, Karrierestufe oder familiärer Situation.
Eine Voranmeldung ist nicht notwenig. Nutzen Sie folgenden Zugangslink:
https://ovgu.zoom-x.de/j/69633960968
Meeting-ID: 694 3787 4713 |
Kenncode: 715445
Wir freuen uns auf Sie!
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.
Auftakt landesweite Vernetzung für Familienbeauftragte in der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt
Online | 10 - 11:30 Uhr
Die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie ist ein zentrales Querschnittsthema an unseren Hochschulen – getragen von großem Engagement und fachlicher Expertise. Gleichzeitig arbeiten viele Familienbeauftragte bislang mit nur begrenzten Austauschmöglichkeiten über die eigene Hochschule hinaus. Um die landesweite Vernetzung zu stärken, wird ein neues Netzwerk für Familienbeauftragte an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten in Sachsen-Anhalt initiiert. Ziel sind ein regelmäßiger Austausch, eine gemeinsame Plattform für aktuelle Bedarfe sowie das Bündeln von Ressourcen, Erfahrungen und Expertisen. Geplant sind zunächst zwei Online-Treffen pro Semester (jeweils ca. 1,5 Stunden).
Das erste Treffen findet am 23. April von 10:00 bis 11:30 Uhr statt und dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Sammlung zentraler Themen und Anliegen, die künftig gemeinsam weiterentwickelt werden sollen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Auftakt dieses neuen Netzwerks mitzugestalten.
„(F)empowering Mutterschaft - Mutterschaft und Demokratie “ Eine Vortragsreihe zu Care, Wissen und Widerstand
Online | 14:00 - 15:30 Uhr
„(F)empowering Mutterschaft - Mutterschaft und Demokratie “
Eine Vortragsreihe zu Care, Wissen und Widerstand
Die „gute Mutter“ zwischen konservativer Norm und rechten Angeboten
Marie Kypke-Reusch, Viktoria Rösch
In Zeiten, in denen Gleichstellungsarbeit und feministische Errungenschaften in Sachsen-Anhalt zunehmend infrage gestellt werden, möchte die Vortragsreihe Mutterschaft als gesellschaftspolitischen und demokratischen Erfahrungsraum sichtbar machen. Mutterschaftsdiskurse prägen Vorstellungen von Familie, Geschlecht, Arbeit und Fürsorge – und damit auch die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens.
Wir verstehen Mutterschaft als einen Ort von Verantwortung, Beziehungsethik und Solidarität, zugleich aber auch als Schauplatz politischer Auseinandersetzung: Wer gilt als „gute Mutter“? Wer darf Mutter sein? Und wessen Fürsorge findet gesellschaftliche Anerkennung?
Die Reihe lädt Wissenschaftlerinnen, Aktivistinnen und Kulturschaffende dazu ein, neue Narrative von Mutterschaft zu entwickeln – jenseits konservativer oder antifeministischer Engführungen – und Räume feministischer Demokratiebildung zu öffnen.
20.04.2026 | Online | 14:00 - 15:30 Uhr
Mutterschaft ist für die extreme Rechte ein zentraler ideologischer Bezugspunkt. Entsprechend sind autoritäre und extrem rechte Zugriffe auf Mutterschaft historisch und zeitgenössisch weit verbreitet. Auffällig ist dabei, dass das propagierte Ideal der „guten Mutter“ uns vertraut ist aus gesamtgesellschaftlich vorherrschenden, konservativ geprägten Mutterschaftsdiskursen. Das nehmen wir zum Ausgangspunkt und fragen in unserem Vortrag ob bzw. wo eine Grenze verläuft zwischen "noch konservativen" und "schon rechten“ Mütterbildern, welchen Gehalt eine Grenzziehung analytisch hat und wem diese Unterscheidung dient. Zudem fragen wir, wie rechte Deutungen von Mutterschaft kritisiert werden können, ohne die Kritik an konservativen Normalisierungen aus dem Blick zu verlieren.
Infos und Anmeldung bitte an: czerney@kgc-sachsen-anhalt.de
Wir freuen uns auf Sie!
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Eine Kooperationsveranstaltung des Projekts FEM POWER Vision mit dem Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft und dem icp Berlin.


Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.
Wie machst du das denn? Mutterschaft, Wissenschaft und Partnerschaft
Online | 12 - 13:30 Uhr
Wie machst du das denn? Mutterschaft, Wissenschaft und Partnerschaft
Vernetzungstreffen für Mütter in der Wissenschaft
Wissenschaftskarriere, Kinder, Care-Arbeit, mental load – und mittendrin eine Partnerschaft, die all das mitträgt, mitverhandelt oder manchmal auch mit aushält. Doch wie gelingt das eigentlich im Alltag? Welche Konflikte tauchen immer wieder auf? Wo entstehen Spannungen – und welche Lösungen haben sich für euch bewährt?
In diesem Austauschtreffen widmen wir uns einer oft unsichtbaren Dimension von Vereinbarkeit: der Partnerschaft. Wir sprechen über Rollenerwartungen, Arbeitszeiten, Karriereprioritäten, mentale Last, (Un-)Gleichverteilung von Care-Arbeit, Mobilität, Befristungen – und darüber, wie Paare individuelle Wege finden (oder suchen), mit den strukturellen Anforderungen des Wissenschaftssystems umzugehen.
Das Format lebt vom offenen Gespräch: Es gibt kurze Impulse und Leitfragen, vor allem aber Raum für ehrlichen Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Perspektiven.
Wie immer gilt: Der Rahmen ist solidarisch, vertraulich und wertschätzend.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen – unabhängig von Geschlecht, Karrierestufe oder familiärer Situation.
Eine Voranmeldung ist nicht notwenig. Nutzen Sie folgenden Zugangslink:
https://ovgu.zoom-x.de/j/69633960968
Meeting-ID: 694 3787 4713 |
Kenncode: 715445
Wir freuen uns auf Sie!
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.
Wie machst du das denn? Mütter in der Wissenschaft erzählen von ihrem Weg
Online | 10- 11:30 Uhr
Wie machst du das denn? Offene Gespräche über Care, Karriere und Chaos. Online-Vernetzungstreffen für Mütter in der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt
Von der Wissenschaft ins Wissenschaftsmanagement mit Dr. Martina Beyrau (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Wissenschaftliche Karrierewege verlaufen selten geradlinig – und mit Familie oft noch weniger. Welche Perspektiven eröffnen sich jenseits der klassischen Professur? Wie gelingt der Wechsel aus der Forschung ins Wissenschaftsmanagement? Und was bedeutet ein solcher Schritt für Identität, Karriereplanung und Familienalltag?
In diesem Treffen begrüßen wir Dr. Martina Beyrau, die ihren persönlichen Weg zwischen Forschung, internationaler Mobilität, Mutterschaft und Leitungsverantwortung mit uns teilt.
Nach dem Studium der Molekularen Medizin in Erlangen promovierte sie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Ihre wissenschaftliche Neugier führte sie anschließend für sechs Jahre als PostDoc nach London, wo sie zur Migration von Immunzellen forschte – und wo ihr erstes Kind geboren wurde. Nach dem Umzug nach Magdeburg wuchs die Familie weiter, und parallel dazu gestaltete sie zehn Jahre lang als Wissenschaftsmanagerin den immunologischen Forschungsschwerpunkt vor Ort mit. Seit September 2024 leitet sie die Servicestelle Wissenschaftliche Integrität der OVGU.
Im Gespräch berichtet sie von Entscheidungsprozessen, Zweifeln, Gestaltungsspielräumen und den Herausforderungen, die mit beruflichen Übergängen und wachsender familiärer Verantwortung einhergehen. Gemeinsam wollen wir erkunden, welche Kompetenzen aus der Forschung im Management tragen, welche neuen Rollen entstehen – und wie sich berufliche Neuorientierung mit Mutterschaft vereinbaren lässt.
Wie immer bietet das Treffen Raum für offenen Austausch, Fragen und gegenseitiges Empowerment in einem wertschätzenden, vertraulichen Rahmen.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen – unabhängig von Geschlecht, Karrierestufe oder familiärer Situation.
Eine Voranmeldung ist nicht notwenig. Nutzen Sie folgenden Zugangslink:
https://ovgu.zoom-x.de/j/69633960968
Meeting-ID: 694 3787 4713 |
Kenncode: 715445
Wir freuen uns auf Sie!
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.
