Wie machst du das denn? Role models edition. Mütter in der Wissenschaft erzählen von ihrem Weg
Online | 11:00 - 12:30 Uhr
Wie machst du das denn? Offene Gespräche über Care, Karriere und Chaos. Online-Vernetzungstreffen für Mütter in der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt
Role model edition mit Prof. Dr. Natalie Stors (Hochschule Harz)
Wie schaffen andere Mütter den Balanceakt zwischen Wissenschaft und Familie? Was läuft gut, was hilft ihnen – und was läuft auch mal gar nicht?
Im nächsten Vernetzungstreffen gibt Prof. Dr. Natalie Stors einen offenen Einblick in ihre Erfahrungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Mutterschaft und Karriereentwicklung. Ohne Hochglanz-Fassade spricht sie über Herausforderungen, Erkenntnisse und die Strategien, die ihr geholfen haben, ihren eigenen Weg im Wissenschaftssystem zu gestalten.
Natalie Stors ist Professorin für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz und forscht zu Themen des Tourismus, der Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Sie ist Mutter eines …jährigen Kindes und kennt die unterschiedlichen Anforderungen, Erwartungen und Unsicherheiten, die mit dem Thema Mutterschaft im Wissenschaftsbetrieb einhergehen.
Die Veranstaltung bietet Raum für offenen Austausch, ehrliche Gespräche und gegenseitiges Empowerment – in einem geschützten, solidarischen Rahmen von und für Mütter in der Wissenschaft.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen – unabhängig von Geschlecht, Karrierestufe oder familiärer Situation.
Eine Voranmeldung ist nicht notwenig. Schreiben Sie einfach eine Mail an sarah.czerney@ovgu.de, um die Zugangsdaten zu erhalten.
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.

