Wie machst du das denn? Mütter in der Wissenschaft erzählen von ihrem Weg
Online | 12:00 - 13:30 Uhr
Dr.in Katja Mittrenga: „Brüche" als roter Faden – wenn Perspektivwechsel zur inneren Haltung reift
Dr.in Katja Mittrengas (*1982) beruflicher Weg lässt sich nicht auf eine Disziplin festlegen. Ihr Studium bewegte sich an der Schnittstelle von Kunst, Design und Informatik – eine Grenze, die sie seither immer wieder gesucht hat. Es gab einen Bruch während der Promotion, und es folgten dann u.a. eine Selbstständigkeit in Österreich, ein Umzug wider Willen in die Schweiz, zwei Kinder – und der Entschluss, die Promotion neben dem ganz normalen Wahnsinn trotz allem doch noch abzuschließen. Danach die Rückkehr nach Magdeburg, und noch mehr Überraschungen & Wandel.
In Katjas Beitrag geht es darum, was es bedeutet, fachliche Felder immer wieder zu wechseln und dennoch einem sicheren inneren Kern zu folgen, selbst wenn sich die Perspektiven immer wieder verschieben. Inter- und Transdisziplinarität ist für sie dabei kein akademisches Konzept geblieben, sondern eine Haltung, die sich durch alle Lebensstationen zieht: im Wechselschritt von Kunst und Wissenschaft, von Wissenschaft und Wirtschaft, über Länder- und Fachgrenzen hinweg. Es waren viele Chancen und Mentor:innen & Ermöglicher:innen, die ihr dabei stets einen guten (neuen) Weg gezeigt haben. Gemeinsam wollen wir der Frage nachgehen, was Brüche mit der eigenen (beruflichen) Identität machen – und wie sich daraus neue Handlungsspielräume statt einfach nur nervige Umwege ergeben.
Wie immer bietet das Treffen Raum für offenen Austausch, Fragen und gegenseitiges Empowerment in einem wertschätzenden, vertraulichen Rahmen.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen – unabhängig von Geschlecht, Karrierestufe oder familiärer Situation.
https://ovgu.zoom-x.de/j/66708350836
Meeting-ID: 667 0835 0836
Kenncode: 350021
Kontakt: czerney@kgc-sachsen-anhalt.de
Ein Angebot des Pilotprojekts Mutterschaft und Wissenschaft im Projekt FEM POWER Vision.
Die Begriffe „Mutterschaft“ und „Mutter“ können Gefahr laufen, gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren. Wir sprechen uns explizit für einen Gebrauch der Begriffe aus, der diese Zuschreibungen reflektiert und offen für die Vielfalt von Müttern und Mutterschaft ist. Nicht nur cis-Frauen sind Mütter, nicht alle Mütter haben geboren und nicht alle, die geboren haben, sind Mütter.
Außerdem betrifft Mutterschaft nicht nur Mütter - alle als weiblich gelesenen Personen werden irgendwann in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise mit dem Thema konfrontiert - auch unabhängig von tatsächlich vorhandenen Kindern oder einem Kinderwunsch. Wir meinen damit einerseits Menschen, die sich als Mütter identifizieren, unabhängig von ihrem Geschlecht, und andererseits Menschen, die Mutterschaft erfahren oder damit konfrontiert sind, auch wenn sie sich nicht als Mutter identifzieren.

